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Erfolgreich aus Athen zurück!!!

Special Olympic Sommergames


Am 20. Juni 2011 in den allerfrühsten Morgenstunden startete die Reise zu den Special Olympic Worldsommergames  nach Athen. Das Reiterteam, bestehend aus fünf Reitern, drei Coaches und vielen Koffern  trafen erstmals in Athen zusammen. Bis dorthin reisten die Athleten mit verschiedenen Fliegern aus verschiedenen Regionen Deutschlands an.

Die Reiter Mathias Steinhoff, Melina Dondrup, Markus Mlinaric und Timur Acar sowie die Coaches Uta Deutschländer und Udo Rühl aus Münster starteten in Düsseldorf. Tatjana Raible, Reiterin aus Tübingen und Ursula Besch , Headcoach, hoben dagegen in München ab. In Athen angekommen, wurden alle Teilnehmer der Special Olympics auf das Freundlichste von Volonters empfangen und zunächst im „Welcome Center“ untergebracht. Von hier aus ging die Reise für die gesamte Deutsche Mannschaft mit dem Bus und der Fähre weiter nach Korfu. Vier herrliche Tage stimmten Athleten und Trainer  auf die Spiele in Athen ein.
TatjanaDie strapaziöse Rückreise nach Athen folgte im Anschluss per Bus. Ziel war nun eine sehr schöne Ferienanlage die der Unterbringung der Teams diente und von der aus täglich mit den bereitgestellten Bussen zu den verschiedenen Stadien gefahren wurde.

Nach einer grandiosen Eröffnungsfeier begannen die Wettbewerbe am  darauffolgenden Tag. Die Wettbewerbe der Reiter fanden im Marcopolo Olympia- Reitstadion statt. Am ersten Tag waren alle sehr aufgeregt und gespannt welche Pferde sie wohl bekommen würden, da mit Leihpferden geritten wurde. Jeder Reiter durfte maximal zwei Pferde ausprobieren. Verschiedenste  Pferde wurden von griechischen Besitzern und einem rumänischen Stall bereitgestellt. Alle Pferde waren gut vorbereitet und für die Reiter bestens geeignet. Am zweiten Wettbewerbstag wurden die Reiter durch ein internationales Richterteam in verschiedene Leistungsgruppen eingestuft und somit in die unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Da die deutschen Reiter schon zuvor bei den Richterteams ein hohes Ansehen genossen wurde wie erwartet Tatjana Raible aus Tübingen in eine sehr starke Gruppe eingeteilt. Sie konnte  mit zwei Bronzemedaillen in der Dressur Level B und im Englisch Equitation (Reiterwettbewerb) sowie einem vierten Platz in Geschicklichkeitswettbewerb überzeugen. Timur Acar ,ebenfalls einer sehr leistungsstarken Gruppe zugeteilt, konnte mit zwei fünften Plätzen, aber ohne Edelmetall mit seinen Leistungen zufrieden sein.

Als bester Reiter des Deutschen Teams konnte Mathias Steinhoff mit zwei Goldmedaillen im Prix Caprilli und im Geschicklichkeitswettbewerb glänzen. Im Teamwettbewerb Level C  konnten die beiden Reiter Markus und Melina ebenfalls eine Goldmedaille mit nach Hause nehmen. Am Samstag wurden mit einer gelungenen Abschiedszeremonie die Spiele beendet und die Fahne an die Ausrichter der nächsten Winterspiele in Korea übergegeben. Am 5. Juli  wurde die Heimreise nach Frankfurt mit Freude und etwas Wehmut nach den herrlichen Tagen angetreten.
Verfasser: Ursula Besch, Mitglied im LV-Fachbeirat Reiter mit Handicap.